Viele Welten

Eine Theaterinstallation

Eine Theaterinstallation, durch die sich Publikum bewegt und mit den Schauspielern Kontakt aufnimmt. Bruchstücke aus Dramen nebst Text-Fundstücken aus unseren Recherchen in Neukölln fügen sich zu einem komplexen Gebilde zusammen. Dem Beobachter obliegt die Einordnung in einen Kontext, somit die Festlegung der Rollen in seinem Kopf. Hier werden Fragen des Menschseins unter Menschen auf-, unsere eigenen Urteile über andere eventuell über den Haufen - und möglicherweise auf uns selbst zurück geworfen...

"Was ist der Mensch? - Die Summe seiner Leidenschaften und die Quersumme der Tränen und die Wurzel seiner Paradiese ..."



Das Publikum tritt in das Halbdunkel mehrerer, über geheime Übergänge miteinander kommunizierender Zimmer. Es durchquert die unterschiedlichen Teile der Versuchsanordnung. Diese Anordnung verbietet ihm jedoch, alle zeitgleich ablaufenden Szenen tatsächlich zu sehen, auch wenn es immer wieder auf unerwartete Möglichkeiten stößt, einen Blick zurück zu werfen auf die Situation, die der einzelne Zuschauer gerade durchlebt hat.
Der Zuschauer bleibt auf Tuchfühlung mit den Schauspielern - die ihn während der meisten Zeit allerdings nicht zu bemerken scheinen. An bestimmten Stellen jedoch ist interaktive Teilnahme erfordert.
Siebzehn Minuten nach Beginn des Versuchs beginnt die Handlung von vorn. Während neues Publikum eingelassen wird, ist der Zuschauer des ersten Durchlaufs eingeladen, die verpassten Szenen sich auch noch anzuschauen und eventuell sein Verhalten zu revidieren, das er während der interaktiven Momente an den Tag gelegt hat. Er entscheidet selbst, wann er die Installation verlässt.


Hier eine komplette Führung durch die Installation:

7 Aufführungen vom
14. Juni - 16. Juni 2013
im Rahmen des Festivals
48 Stunden Neukölln


34 min

Space Shuffle
Neckarstraße 19
12053 Berlin-Neukölln

Regie und Text:
Fränk Heller
Assistenz, Ausstattung:
Johannes M. Schneider


mit
Ronan Favereau-Berthelo
Markus Wechsler
Judith König
Tibor Wolf
Kevin Brandstätter
Laura Preußing
Natascha Mattmüller

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