Benjamin Krieg (Video/Medienkünstler)

Benjamin Krieg ist Video- und Medienkünstler.
Er studierte Film- und Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität Berlin und Experimentelle Mediengestaltung an der Universität der Künste Berlin.
Zu seinen Arbeiten zählen unter anderem die Tanz-Video-Performance »für immer« bei den Tanztagen 2007 in den sophiensaelen in Berlin (Choreographie: Kirsten Burger), die 16mm-Filminstallation »through«, die unter anderem im Berlinale Forum Expanded und beim Contact Photography Festival in Toronto 2009 gezeigt wurde sowie die Rauminstallation für Video und Livemusik »61 Minuten 27 Stationen« mit Monika Rechsteiner und dem Ensemble Contraire, aufgeführt unter anderem 2010 im Radialsystem V in Berlin.

Von 2006-10 war er Mitglied der freien Gruppe »Oper Dynamo West« in Berlin.
In den Bereichen Fotografie und Video arbeitete er für zahlreiche Theater-, Opern- und Filmproduktionen, u. a. für Rimini Protokoll, für die Freunde der Deutschen Kinemathek, Pym Films, die Ruhrtrienale in Essen, die Deutsche Oper Berlin, Harmonia Mundi France und die Bayerische Staatsoper München. 2009/10 war er Stipendiat der künstlerischen Nachwuchsförderung des Landes Berlin, 2011 Stipendiat des Vereins Neuer Shed im Eisenwerk in Frauenfeld in der Schweiz.

An der Schaubühne:
In Zusammenarbeit mit Corinne Rose: Fotoinstallation und -ausstellung zu »Liebe ist nur eine Möglichkeit« von Christoph Nußbaumeder (Regie: Thomas Ostermeier, 2006)
»The Day Before the Last Day« von Yael Ronen & the Company (Regie: Yael Ronen, UA 2011)
»Notizen aus der Küche« von Rodrigo García (Realisation: Patrick Wengenroth, 2013)

Benjamin Krieg ist über Fränk Heller, den er schon sehr lange kennt und mit dem er mehrfach zusammengearbeitet hat, zu dem Projekt gestoßen.